Serbien und Albanien sind den Gebern der Auschwitz-Birkenau Foundation beigetreten. Der Ständige Fonds wird von 40 Ländern unterstützt.

Mittlerweile unterstützen vierzig Länder den Ständigen Fonds der Auschwitz-Birkenau Foundation, der die Bewahrung der Authentizität der Überreste des deutschen Nazi-Konzentrations- und -Vernichtungslagers Auschwitz sicherstellt.

Im Dezember 2024 wurden Abkommen mit Serbien, das 357.000 € beisteuerte, und Albanien, das 10.000 € für den Fonds zusagte, unterzeichnet.

„Unmittelbar vor dem 80. Jahrestag der Befreiung von Auschwitz haben sich zwei weitere Balkanländer der Geberkoalition der Stiftung angeschlossen. Dies beweist, dass die Authentizität der erhaltenen Gedenkstätte bei den Verbündeten in einer Region, die die Folgen von Konflikten und Gräueltaten noch immer schmerzlich in Erinnerung hat, Anklang findet. Ich freue mich, dass das Bedürfnis, die Gedenkstätte Auschwitz zu schützen, die Zusammenarbeit stärkt und fördert, wie die wachsende Zahl der unterstützenden Länder zeigt“, sagte Wojciech Soczewica, Generaldirektor der Stiftung.

Die Auschwitz-Birkenau Foundation hat sich zum Ziel gesetzt, den Masterplan zur Erhaltung zu finanzieren, ein langfristiges Programm zur Sicherung aller Lagerüberreste. Das übergeordnete Ziel ist es, die Authentizität des Ortes für künftige Generationen zu bewahren.

Seit 2012 hat die Stiftung über 148 Millionen PLN für Erhaltungsarbeiten an der Gedenkstätte Auschwitz bereitgestellt, darunter 22 Millionen PLN im Jahr 2024. Der Wert des Ständigen Fonds überstieg im Jahr 2024 180 Millionen €.

In den letzten Jahren hat die Stiftung zudem zusätzliche Mittel zur Unterstützung der Bildungsinitiativen des Museums bereitgestellt. Spender haben über 3 Millionen € für Projekte wie die Entwicklung der Online-Tour-Plattform „Auschwitz. In Front of your Eyes“ und die Ausbildung von Museumsführern beigesteuert.

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